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Die über 170 im Genossenschaftsverband Bayern e. V. (GVB) organisierten Nahwärmegenossenschaften versorgen jeweils im Mittel rund 100 Haushalte zuverlässig mit Wärme. Bürgerinnen und Bürger investieren gemeinsam in Infrastruktur, von der sie selbst profitieren und sichern so langfristig regionale Energiekreisläufe. Die gemeinschaftlich getragenen Projekte senken Emissionen, stärken kommunale Unabhängigkeit, sichern regionale Wertschöpfung, halten Wärmepreise stabil und fördern die bayerischen Klimaziele, Akzeptanz und Resilienz.
Mit dem 2026 novellierten Wärmeplanungsgesetz (WPG) wurde die Grundlage für eine flächendeckende kommunale Wärmeplanung geschaffen. Die Bundesländer mussten diese in Großstädten bis zum 30. Juni 2026 und in Gemeinden mit weniger als 100.000 Einwohnern bis zum 30. Juni 2028 abschließen. Gerade im ländlichen Raum wächst dadurch das Interesse, Wärmeprojekte genossenschaftlich mit Bürgerinnen und Bürger umzusetzen.