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Erneuerbare Energien bilden das Rückgrat einer zukunftssicheren Energieversorgung. Sie decken rund 57 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Bayern ab. Um den stetig steigenden Energiebedarf zunehmend durch nachhaltige und importunabhängige Quellen zu sichern, ist ein beschleunigter Ausbau von Anlagen und Infrastruktur erforderlich.
Neben technischen und regulatorischen Fragen ist die gesellschaftliche Akzeptanz vor Ort entscheidend für den Erfolg entsprechender Projekte. Das hat die bayerische Staatsregierung erkannt und ein Gesetz zur Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an Erneuerbaren Energie-Anlagen verabschiedet – ein erster Schritt zur Stärkung der Bürgerbeteiligung. Weitere Maßnahmen müssen jedoch folgen.
In Bayern beteiligen sich bereits heute in über 370 Energiegenossenschaften viele Bürgerinnen und Bürger an der regionalen Energieversorgung. Sie erzeugen dezentral Strom aus Sonne, Wind und Wasser, betreiben Nahwärmenetze oder Biogasanlagen. Darüber hinaus tragen sie über eigene Verteilernetze zur Versorgungssicherheit in der Fläche bei.