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Der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) ist der Bayerischen Klima-Allianz beigetreten. Mit der Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung bekennt sich der Verband zu den Zielen der Allianz und wird sich künftig als Partner in das bayernweite Netzwerk für Klimaschutz und nachhaltiges Wirtschaften einbringen. Die Bayerische Klima-Allianz vereint Partner aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen und verfolgt unter anderem das Ziel, Klimaschutz dauerhaft in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft zu verankern.
„Klimaschutz ist für den GVB kein Einzelthema, sondern eine Querschnittsaufgabe. Er betrifft die Energieversorgung ebenso wie Landwirtschaft, regionale Wertschöpfung und Finanzwirtschaft. Mit dem Beitritt zur Bayerischen Klima-Allianz machen wir deutlich, dass wir diese Verantwortung ernst nehmen und gemeinsam mit unseren Mitgliedern konkrete Beiträge leisten wollen“, sagt GVB-Präsident Stefan Müller.
Gemeinsam mit Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber unterzeichnete Müller den Beitritt des GVB am Freitag im Rahmen des Tags der Energiegenossenschaften auf Schloss Hohenkammer. Glauber betonte: „Die Folgen des Klimawandels treffen Mensch und Natur auch in Bayern. Um den Klimawandel zu meistern, brauchen wir den Einsatz der ganzen Gesellschaft. Nur gemeinsam können wir die Klimaveränderung begrenzen. Gemeinsam mit starken Partnern wollen wir das Bewusstsein für das Thema Klimaschutz stärken, für sparsamen Umgang mit Ressourcen werben und klimafreundliches Verhalten fördern. Mit dem Genossenschaftsverband Bayern gewinnt die Bayerische Klima-Allianz einen wichtigen Multiplikator.“
Genossenschaften bringen gute Voraussetzungen für die Teilnahme an der Bayerischen Klima-Allianz mit: Energiegenossenschaften ermöglichen Bürgerbeteiligung an erneuerbaren Energien, Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften stärken regionale Wertschöpfungsketten, und die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken finanzieren Investitionen in nachhaltige Technologien und Klimaschutzprojekte. „Der Umbau zu einer nachhaltigeren Wirtschaft gelingt nicht durch Vorgaben allein. Er braucht Investitionen, regionale Lösungen und die Bereitschaft vieler Menschen, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Genau darin liegt die Stärke des genossenschaftlichen Modells“, erklärt Stefan Müller.
Seit 2023 erfasst der Verband seine Treibhausgasemissionen regelmäßig in einer CO₂-Bilanz und setzt Maßnahmen zur Emissionsvermeidung um. Zugleich unterstützt er seine Mitgliedsgenossenschaften unter anderem bei Energieeffizienz, CO₂-Bilanzierung, Nachhaltigkeitsstrategien und Nachhaltigkeitsberichterstattung.