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Modul 1: Risikoinventur

Regulatorische Sicherheit und Effizienz: Mit VR-Risikomanagement-Audit Risiken steuern und Bankprozesse optimieren.

Einleitung & Überblick

Die Risikoinventur ist ein zentrales Element des bankinternen Risikomanagements und bildet die Grundlage für die Steuerung der Risikotragfähigkeit (RTF) und Liquiditätstragfähigkeit (LTF) im Rahmen von ICAAP und ILAAP. Gemäß den Anforderungen der MaRisk (AT 2.2) sind Institute verpflichtet, regelmäßig und anlassbezogen alle wesentlichen Risiken zu identifizieren und zu bewerten – bezogen auf Vermögens-, Ertrags- und Liquiditätslage.

Die Beratungsleistung basiert auf einer institutsübergreifenden Risikoklassensystematik, die eine transparente, steuerbare und überschneidungsfreie Abgrenzung von Risikoklassen ermöglicht. Der Baustein „Risikoinventur“ ist darauf ausgerichtet die Identifizierung, Bewertung sowie Steuerung von Risiken als auch Ertrags- und Risikokonzentrationen zu verbessern, die Einhaltung regulatorischer Anforderungen und die strategische Ausrichtung durch ein strukturiertes Vorgehen sicherzustellen, einschließlich der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken (ESG-Risiken.

Kurzum:
Die Beratungsleistung verschafft Ihnen regulatorische Sicherheit, schafft Transparenz, steigert die Effizienz und verbessert die Steuerungsfähigkeit – und das alles auf einer zukunftssicheren, methodisch fundierten Basis.

Zudem unterstützen wir Sie bei der systematischen Identifizierung und Bewertung aller relevanten Bankrisiken mit Hilfe unser GVB-Risikoinventurvergleichserhebung.

Inhalte

Die Beratungsleistung im Rahmen der Risikoinventur umfasst folgenden zentralen Elemente:

  • Grundlagen und regulatorischer Rahmen

    • Einordnung der Risikoinventur gemäß KWG (§25a, §25c) und MaRisk (AT 2.2, AT 4.1–4.4)
    • Berücksichtigung von SREP-Leitlinien (EBA-Leitlinien)
    • ESG-, Reputations- und Modellrisiken als querschnittlich zu betrachtende Risiken
  • Risikoklassensystematik
     
    • Definition und Ableitung von Risikoklassen aus Risikoarten
    • Steuerungsrelevante Kriterien: Transparenz, Hedge-Effekte, Modellvereinfachung
  • Durchführung der Risikoinventur
     
    • Prozessschritte: Relevanzprüfung → Wesentlichkeitsbeurteilung → Ermittlung von Konzentrationen → Dokumentation
    • Dimensionen: Vermögenslage, Ertragslage, Liquiditätslage
    • Quantitative und qualitative Beurteilung: strategische Ausrichtung, Marktveränderungen, Risikolage
  • Dokumentationsunterstützung
      
    • Abschließende Dokumentation relevanter Ergebnisse
  • Integration in ICAAP und ILAAP
     
    • Einbindung wesentlicher Risiken in Kapital- und Liquiditätssteuerung
    • Berücksichtigung von Stresstests, adversen Szenarien und Konzentrationsrisiken
  • ESG- und Nachhaltigkeitsrisiken
     
    • Systematische Erfassung physischer, transitorischer, sozialer und Governance-Risiken
    • Anwendung des VR-ESG-RisikoScore und Klimaszenarien
    • Integration in qualitative und quantitative Beurteilungen
Nutzen:
  • Verbesserte Risikosteuerung
     
    • Fundierte Grundlage für die Steuerung der Kapital- und Liquiditätsausstattung (ICAAP/ILAAP)
    • Früherkennung von Risikoveränderungen und gezielte Maßnahmenplanung
  • Strategische Entscheidungsunterstützung
     
    • Bessere Entscheidungsgrundlagen für Vorstand und Aufsichtsrat
    • Unterstützung bei der Ausrichtung des Geschäftsmodells und der Risikostrategie
  • Effizienzsteigerung
     
    • Standardisierte und digital unterstützte Prozesse
    • Zeit- und Ressourceneinsparung durch klare Abläufe und Vorlagen
  • Regulatorische Sicherheit
     
    • Erfüllung aller aufsichtsrechtlichen Anforderungen (MaRisk, KWG, EBA-Leitlinien)
    • Nachweisbare und prüfungssichere Dokumentation der Risikoinventur
  • Transparenz und Nachvollziehbarkeit
     
    • Klare, strukturierte Übersicht über alle wesentlichen und nicht wesentlichen Risiken
    • Nachvollziehbare Ableitung der Risikoklassen und deren Bewertung
  • Proportionalität und Flexibilität
    • Passgenaue Lösungen für Institute jeder Größe, inklusive Vereinfachungen für kleinere Banken
  • Zukunftssicherheit
     
    • Berücksichtigung von Risikoarten wie ESG- und Modellrisiken
    • Vorbereitung auf künftige regulatorische Entwicklungen

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