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Neben der Planung von Personalkapazitäten stellt das Sachkostenmanagement eine wesentliche Position zur Optimierung von Betriebskosten dar.
Die effiziente Steuerung der Sachkosten stellt für Genossenschaftsbanken einen zentralen Bestandteil der betriebswirtschaftlichen Gesamtsteuerung dar. In einem zunehmend wettbewerbsintensiven und regulierten Bankenumfeld gewinnen Kostentransparenz und -kontrolle an strategischer Bedeutung. Während Zinserträge und Provisionserträge stark von externen Marktbedingungen abhängen, können Sachkosten – wie Aufwendungen für die IT, Gebäudebewirtschaftung, Marketing und Verwaltung – gezielt beeinflusst und optimiert werden.
Die Sachkostenanalyse dient dabei als Instrument zur systematischen Erfassung, Strukturierung und Bewertung der anfallenden Aufwendungen. Ziel ist es, Kostentreiber zu identifizieren, Einsparpotenziale aufzudecken und die Wirtschaftlichkeit interner Prozesse zu verbessern, ohne die Servicequalität oder Mitgliederorientierung zu beeinträchtigen.
Gerade in Genossenschaftsbanken, deren Geschäftspolitik von Regionalität, Kundennähe und Nachhaltigkeit geprägt ist, spielt die Balance zwischen Kostenbewusstsein und genossenschaftlichem Förderauftrag eine besondere Rolle. Eine fundierte Sachkostenanalyse ermöglicht es, Ressourcen effizient einzusetzen und damit langfristig die Wettbewerbsfähigkeit sowie die Ertragslage der Bank zu sichern
